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Technik sei Dank

Nach telefonischer Vereinbarung kam ein junger Mann zu uns ins Büro und schilderte sein Problem wie folgt:

Seit ca. 6 Monaten wird sein Türschloss in regelmässigen Abständen mit Atomkleber so zugeklebt, dass es anschließend nicht mehr nutzbar sei.

Anzeige gegen Unbekannt brachte letztlich genauso wenig, wie die Haustür zu observieren.Dies kostete dann doch nur Urlaubstage und brachte "Frust".

Das Schloss wurde immer in Abwesenheit  beschädigt, so dass man davon ausgehen konnte, dass der  "Täter" unseren Klienten kennt.

Der einzige, der bisher von dieser Angelegenheit einen Nutzen ziehen konnte, war der Schlüsseldienst, welcher nunmehr inzwischen 8 mal das Schloss ausgewechselt hatte.

Auch die gewünschte Erschwernis, bestimmte Beschläge und Spezialschlösser einzubauen, brachten keinen Erfolg, da diese einfach komplett zugeklebt worden sind.

Wir vereinbarten einen Besichtigungstermin.

Bei der Inaugenscheinnahme war schnell klar, wie wir weiter vorgehen sollten:

Die betroffene Wohnung war die oberste, in einem dreistöckigen Mehrfamilienhaus, mit jeweils 2 Mietern pro Etage.

Die Wände und Haustür waren weiss und nackt, so dass eine Elektro-installation zu auffällig wäre und daher unmöglich ein zu setzen war.

Aber es führte eine schwarz gestrichene Treppe zum Dachboden, die so gut wie nie benutzt wurde, und für unsere Mittel zum Zweck wurde.Eine drahtlose Microkamera mit hoher Speichermöglichkeit und ausreichendem Akku wurde schwarz abgeklebt und an einer Stufe mit klarer Sicht auf Schloss und Tür angebracht.

Abschliessend wurde der Bewegungsmodus aktiviert, um Speicher, Akku und andauerndes Wechseln zu sparen.

Nun hieß es ABWARTEN, eine der wichtigsten Grundsätze im Detektivgewerbe.

Es hat dann 14 Tage gedauert, bis unsere  "Falle" zuschnappte.

Das Schloss war zwar wieder zugeklebt, aber die installierte Kamera hatte alles genauestens aufgenommen und der Täter konnte bei der späteren Analyse von unseren Klienten erkannt werden.

Der anfängliche Verdacht, dass sich Opfer und Täter kannten, hatte sich  wieder einmal bestätigt.

Was nun folgte, waren Anzeigen aufgrund von fortlaufender Sachbeschädigung, zivilrechtlich geltend gemachte Ansprüche bezüglich der 

Türschlösser und unserer Rechnung.

 

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Schramm: Edelstahl GmbH
http://www.edelstahl-gmbh.de

Wie auch in unserem Fall, kann man hier sagen.

Der rote Pelz reicht nicht allein, ein bisschen Fuchs muss man schon sein.

Dienstag, 27. Mai 2014

 

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